Spannungsfeld Selbstreguliertes Lernen
Hier spannen wir einen Gelingensrahmen zum selbstregulierten Lernen und Arbeiten, der führende Experten der Thematik integriert. Du kannst die Gedankenkarte im Text oder im Video abrufen.

Wenn sich Lernende selbst organisieren und regulieren, ist besondere Qualität in der Aneignung möglich - das ist heute unumstritten. Es handelt sich allerdings um die Königsdisziplin des Lehrens, wenn man diese Räume der Selbständigkeit so öffnet, dass Lernen besonders effektiv gelingt.
So ist die Potenzialentfaltung über Selbstregulierung an die Entwicklung der 'Exekutiven Funktionen' im 'Präfrontalen Kortex' gebunden. Diese Funktionen sind erst mit Mitte Zwanzig voll ausgereift, können gefördert, aber nicht zu früh erzwungen werden. Das setzt einem selbstregulierten Lernen Grenzen.
Besonders das Gehirn von Kindern und Jugendlichen braucht und sucht Leitplanken, Instruktion und Regeln neben Möglichkeiten der Selbstregulation und Selbstwirksamkeit. Es ist eine Frage wissenschaftlich und empirisch gestützter Balance zwischen Selbstständigkeit und Anleitung - überbetont freies Lernen kann kaum gelingen.
Denken wechseln
Denken öffnen
Vorbereitung für das Lernen in Ruhe
Anwenden in Mathematik
Switch Thinking - den Gehirnmodus gezielt wechseln
Der Wechsel zwischen fokussiertem Blick auf einen vorstrukturierten Gedanken etwa bei der Anwendung eines bekannten Rechenweges und dem frei assoziierenden Denken, das entfernte Gedanken zu einem komplexen Verständnis oder einer neuen, kreativen Idee zusammenfügt, ist ein Schlüssel zu kognitiver Leistung. Mit Barbara Oakley, Wolfgang Schöllhorn und anderen wollen wir dieses 'Switching Thinking' verstehen und sehen, wie es zu fördern ist.



